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Interview mit Thorsten Schacky, Geschäftsführer der Rhein-Main Umwelt GmbH

 

Herr Schacky, wie beurteilen sie die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr?

Mit dem Jahr 2006 blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Es ist uns grundlegend gelungen, unsere Aktivitäten im Bereich des Recyclings mineralischer Abfälle mittels verfahrenstechnischer Innovationen weiter stark auszubauen. Zentrale Highlights waren darüber hinaus unser Eintritt in den Beton-Fertigteilemarkt und unser Auftritt auf dem Sektor der Vegetationsbaustoffe.

 

Welchen Herausforderungen muss sich die Rhein-Main Umwelt GmbH zukünftig stellen?

Das abgelaufene Jahr hat klar belegt, dass wir in der Lage sind, die tendenziell abnehmenden Margen im Markt des Baustoffrecyclings durch zunehmende Ergebnisbeiträge der neuen Geschäftsfelder und neu erschlossener Märkte zu kompensieren. Auch für die Zukunft setzen wir deshalb auf forciertes Wachstum in neuen Geschäftsfeldern.

 

Wie sehen Sie die Wettbewerbsposition der Rhein-Main Umwelt GmbH?

Wir gehören derzeit zu den besten Unternehmen in unserem Kerngeschäft. Für die kommenden Geschäftsjahre haben wir uns zum Ziel gesetzt, uns auch in den neuen Geschäftsbereichen dieser Position anzugleichen.

Um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen, müssen wir weitere Marktanteile in unserem Zielmarkt Rhein-Main gewinnen und den Ausbau unseres Geschäfts der Systemlösungen vorantreiben. Innovation als Schubkraft unseres Unternehmens bleibt dabei stets unser Motto.

 

Mit welchen Maßnahmen wollen Sie die Marktanteile in den neuen Geschäftsbereichen vergrößern?

Unsere Wachstumsstrategie basiert vor allem auf organischem Wachstum, hierbei spielt das Know-how unserer Mitarbeiter eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus setzen wir auf strategische Partnerschaften und Akquisitionen. Zu diesem Zweck werden wir entsprechende Allianzen sowohl mit Kunden als auch mit Technologiepartnern eingehen.

Wir setzen dabei auf die Diversifikation im Bereich der kerngeschäftsnahen Nischenmärkte. Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie spielt dabei die Fokussierung auf technologische Lösungen zur Rohstoffsicherung im übergreifenden Abfall-, Baustoff- und Energiegeschäft.

 

Worin liegt der Unterschied in der heutigen Unternehmensausrichtung im Vergleich zu früher?

In der Vergangenheit war die Neuentwicklung von Produkten stark technologiegetrieben, das technische Machbare war Maßstab für die Entwicklung im Entsorgungs- und Recyclinggeschäft. Künftig werden verstärkt die individuellen Bedürfnisse unserer Gesellschaft und unserer Kunden die neuen Entwicklungen bestimmen.

 

Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen?

Durch intelligente Systemlösungen werden wir viele Zukunftsfelder zusammenführen. Dazu gehört natürlich auch die effektive Nutzung von geeigneten Abfallstoffen als alternativer Energieträger. Künftig wird beispielsweise die Revitalisierung von Altstandorten nicht mehr nur mit dem Rückbau von Gebäuden oder der Sanierung von belasteten Flächen gleichzusetzen sein. Vielmehr wird ein ganzheitliches Flächenmanagement gefordert werden, das alle Bereiche von der Planung bis zur Vermarktung abdeckt.

 

Ab wann können Ihre Kunden von dieser zukunftsorientierten Unternehmensausrichtung profitieren?

Für all diese Bereiche haben wir bereits entsprechende Lösungen entwickelt, die wir künftig am Markt etablieren werden. Um diese unterschiedlichen Technologien sinnvoll vernetzt anbieten zu können, werden wir sie gezielt durch Beratungsleistungen ergänzen.

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